Steuervorauszahlung vor der Gründung einplanen
Viele Gründer kalkulieren Umsatz, aber vergessen Steuervorauszahlungen. So prüfst du früh, ob du dafür Geld zurücklegen solltest.
Vor der Gründung denken viele zuerst an Kundengewinnung, Preisgestaltung und laufende Kosten. Was dabei oft zu spät auf dem Zettel landet, sind mögliche Steuervorauszahlungen. Das Problem ist nicht nur die Steuer selbst, sondern der Zeitpunkt. Wenn eine Vorauszahlung festgesetzt wird und du dafür nichts eingeplant hast, kann das deine Liquidität schnell belasten.
Ob und in welcher Höhe Vorauszahlungen auf dich zukommen, hängt von deinem Fall ab. Entscheidend sind unter anderem deine Rechtsform, dein erwarteter Gewinn, die Art deiner Tätigkeit und die Frage, welche Steuerarten überhaupt relevant werden. Gerade in der Vorgründungsphase lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Start zu schauen, sondern auch auf die Monate danach.
Wenn du das Thema früh prüfst, planst du ruhiger. Du erkennst schneller, wie viel Puffer du brauchst, welche Zahlungen später auf dich zukommen können und ob deine Kalkulation wirklich tragfähig ist.



