Solltest du vor der Gründung mit Holding starten?
Eine Holding klingt klug. Vor der Gründung ist sie aber nicht immer sinnvoll. So prüfst du, ob sich der Aufwand für dich jetzt wirklich lohnt.
Viele Gründer stoßen früh auf das Thema Holding. Meistens geht es dabei um Steuern, Vermögensaufbau, Beteiligungen oder einen späteren Verkauf. Das klingt schnell nach einer besonders schlauen Struktur. In der Vorgründungsphase ist die wichtigere Frage aber nicht, ob eine Holding grundsätzlich sinnvoll sein kann, sondern ob sie zu deinem aktuellen Stand passt.
Denn eine Holding bedeutet nicht nur Chancen, sondern auch mehr Struktur, mehr Abstimmung und meist mehr laufende Pflichten. Du hast nicht nur eine Gesellschaft im Blick, sondern mindestens zwei Ebenen. Das kann sinnvoll sein, wenn dein Geschäftsmodell, deine Wachstumspläne oder deine Investitionsstrategie dazu passen. Es kann aber auch unnötig bremsen, wenn du erst einmal sauber starten, Umsätze testen und dein Angebot schärfen musst.
Bevor du dich festlegst, solltest du deshalb prüfen, ob du die Holding für ein echtes unternehmerisches Ziel brauchst oder ob du gerade vor allem einem Gründungsmythos folgst.



