Brauchst du vor der Gründung schon AGB?
Viele schreiben erst AGB und klären später ihr Angebot. Oft ist genau das die falsche Reihenfolge. So prüfst du, ob du AGB jetzt wirklich brauchst.
Vor der Gründung landet das Thema AGB oft sehr früh auf der To-do-Liste. Das wirkt vernünftig, ist aber nicht immer nötig. Wenn dein Angebot noch nicht sauber definiert ist, deine Prozesse noch wechseln oder du noch keine festen Verkaufswege hast, sind AGB oft noch nicht der erste Schritt.
Wichtiger ist zuerst die Frage, wie du überhaupt verkaufen willst. Arbeitest du mit einzelnen Angeboten und individueller Abstimmung, brauchst du oft etwas anderes als ein standardisiertes Regelwerk für viele gleichartige Verträge. Auch der Unterschied zwischen Dienstleistung, digitalem Produkt, Online-Shop oder wiederkehrender Leistung ist entscheidend.
AGB können helfen, Abläufe zu vereinheitlichen und Erwartungen klarer zu regeln. Sie ersetzen aber nicht die grundsätzliche Klärung deines Angebots, deiner Preise, deiner Zahlungslogik und deiner Pflichtangaben. Genau deshalb lohnt sich vorab eine ehrliche Prüfung: Brauchst du jetzt wirklich AGB oder erst später eine saubere, passende Fassung?



