Prüfe deinen Firmennamen auch international

Ein Firmenname kann lokal gut klingen und international schiefgehen. So prüfst du früh, ob dein Name missverständlich wirkt.

Viele Gründer prüfen zuerst, ob der Firmenname frei klingt, zur Zielgruppe passt und sich gut merken lässt. Was dabei oft fehlt: die einfache Frage, wie der Name außerhalb des deutschsprachigen Raums wirkt. Das ist nicht nur für Exporteure relevant. Schon eine englische Website, ein Social-Media-Profil oder internationale Kundenanfragen können reichen, damit ein Name plötzlich erklärungsbedürftig wird.

Problematisch wird es, wenn ein Name in einer anderen Sprache lächerlich klingt, zweideutig ist oder wie ein unpassender Begriff wirkt. Dann leidet nicht zwingend die rechtliche Zulässigkeit, aber oft die Wahrnehmung. Das kann Vertrauen kosten, Rückfragen auslösen und den Markenaufbau erschweren.

Gerade in der Vorgründungsphase lässt sich das noch ohne großen Aufwand prüfen. Wer erst nach Domainkauf, Logo, Impressum, E-Mail-Adressen und ersten Einträgen umdenkt, zahlt meist doppelt.

Gründerin vor riesiger Weltkugel im Coworking Space prüft einen Firmennamen auf internationale Wirkung.