Referenzen vor der Gründung sauber nutzen
Referenzen helfen beim Start. Ohne Freigabe können Kundenlogos, Screenshots oder Namen aber Ärger auslösen. So prüfst du es vorab.
Viele Gründer wollen schon vor der offiziellen Gründung zeigen, was sie können. Das ist verständlich. Arbeitsproben, frühere Projekte, Kundenstimmen oder bekannte Kundennamen schaffen Vertrauen, besonders wenn deine Website, dein Pitch-Deck oder dein LinkedIn-Profil noch neu sind.
Genau hier liegt aber ein typischer Engpass. Nicht alles, woran du mitgearbeitet hast, darfst du automatisch öffentlich nutzen. Das gilt besonders für Kundenlogos, Projektbilder, Screenshots, interne Ergebnisse, Namen von Ansprechpartnern oder Aussagen aus E-Mails. Auch wenn du die Arbeit selbst gemacht hast, können Rechte, Vertraulichkeit oder Datenschutz dagegenstehen.
Vor der Gründung solltest du deshalb klären, welche Nachweise du zeigen darfst, in welcher Form du sie nutzen willst und ob du dafür eine ausdrückliche Freigabe brauchst. So vermeidest du spätere Korrekturen, peinliche Rückfragen oder Konflikte mit ehemaligen Auftraggebern, Arbeitgebern oder Kunden.



