NDA vor der Gründung: Wann ist es sinnvoll?

Du sprichst über deine Idee, bevor du gegründet hast? Ein NDA kann helfen, aber nicht jedes Gespräch braucht sofort einen Vertrag.

In der Vorgründungsphase redest du oft früher über dein Geschäft, als es sich fertig anfühlt. Du brauchst Feedback, Angebote, technische Einschätzungen, erste Partner oder vielleicht Unterstützung bei Website, Produkt, Vertrieb oder Finanzierung. Dabei können Informationen auf den Tisch kommen, die nicht öffentlich werden sollen.

Eine Vertraulichkeitsvereinbarung, oft NDA genannt, kann dafür ein sinnvolles Werkzeug sein. Sie soll klarstellen, welche Informationen vertraulich behandelt werden und wofür sie genutzt werden dürfen. Das ist besonders relevant, wenn du mehr teilst als nur eine grobe Geschäftsidee.

Gleichzeitig ist ein NDA kein Schutzschild für alles. Eine allgemeine Idee lässt sich meist nicht allein dadurch absichern, dass jemand ein Papier unterschreibt. Entscheidend ist, ob du konkrete, nicht öffentliche Informationen weitergibst und ob ein echter Schaden entstehen könnte, wenn diese Informationen falsch genutzt werden.

Zwei Gründer sitzen getrennt durch ein großes transparentes Schloss am Tisch.