Geldwäscheprüfung vor der Gründung vorbereiten
Banken und Zahlungsanbieter fragen früher nach, als viele Gründer denken. Mit klaren Angaben vermeidest du Rückfragen und Startverzögerungen.
Wenn du ein Geschäftskonto eröffnest, Online-Zahlungen einrichtest oder eine GmbH beziehungsweise UG gründest, wirst du oft nicht nur nach deinem Namen gefragt. Banken und Zahlungsanbieter müssen nachvollziehen können, wer hinter dem Unternehmen steht, was du konkret anbietest und wohin dein Geschäft gehört.
Diese Prüfung wird häufig als Geldwäscheprüfung oder Know-your-Customer-Prüfung bezeichnet. Für dich bedeutet das vor allem: Deine Angaben sollten früh zusammenpassen. Wenn Adresse, Tätigkeit, Rechtsform, Website, Gesellschafterangaben und erwartete Zahlungsströme nicht stimmig wirken, entstehen Rückfragen.
Das ist kein Grund zur Panik. Du musst nicht alles perfekt haben, bevor du gründest. Sinnvoll ist aber, die wichtigsten Daten vor den ersten Bank- und Plattformanträgen sauber zu sortieren. So wirkst du vorbereitet und verlierst weniger Zeit, wenn du Konto, Zahlungsanbieter oder Kapitalnachweis brauchst.



