E-Rechnung vor der Gründung vorbereiten
E-Rechnungen betreffen viele Gründer früher als gedacht. So bereitest du Empfang, Ablage und Rechnungsdaten sauber vor.
Wenn du gründest, denkst du wahrscheinlich zuerst an Gewerbeanmeldung, Steuernummer, Website, Konto und erste Kunden. Die E-Rechnung wirkt dagegen oft wie ein Thema für später. Genau das kann unpraktisch werden, sobald du mit anderen Unternehmen arbeitest oder selbst Lieferanten beauftragst.
Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland grundsätzlich in der Lage sein, elektronische Rechnungen im B2B-Bereich zu empfangen. Für das Ausstellen gelten Übergangsregeln. Entscheidend ist: Du solltest nicht erst dann überlegen, wohin Rechnungen gehen, wie du sie speicherst und welche Angaben auf deinen eigenen Rechnungen stehen, wenn die erste Rechnung bereits im Postfach liegt.
In der Vorgründungsphase geht es nicht darum, alles perfekt zu lösen. Es geht darum, die wichtigsten Grundlagen festzulegen. Dazu gehören eine geschäftliche E-Mail-Adresse, saubere Rechnungsdaten, eine verlässliche Ablage und ein klarer Umgang mit Belegen. So vermeidest du Sucherei, doppelte Arbeit und spätere Korrekturen.



